1. IFFI Campus – ein Blick zurück

IFFI Campus 2013
Die erste Ausgabe des IFFI Campus fand erfolgreich von 27. Mai bis 01. Juni 2013 in der Woche des 22. IFFI statt. Von mehr als 60 Bewerbungen wurden 25 junge FilmemacherInnen im Alter von 19 bis 35 ausgewählt. Dabei bedeutete der Campus sowohl für die 25 TeilnehmerInnen als auch die 12 internationalen Vortragenden eine tiefgreifende Auseinandersetzung mit dem Medium Film. Vor allem der spartenübergreifende Zugang der Mitwirkenden sorgte dabei in den Lectures und Open Talks für einen reflektierten Austausch, der sich im Laufe der Woche schnell durch ein familiäres Arbeitsumfeld noch intensivierte. Innerhalb kurzer Zeit wurden zwischen den ProtagonistInnen Kontakte geknüpft und Netzwerke entstanden, die weit über den IFFI Campus hinaus noch ihre Wirkung zeigen werden.

Aufbau & Themen
Die beiden Module des IFFI Campus –Lectures und Open Talks – bewährten sich als praktische Modi für den Unterricht und die zahlreichenDiskussionen. Während die Lectures ausschließlich für die Teilnahme der Talente veranstaltet wurden, waren die Open Talks frei für die Öffentlichkeit zugänglich und wurden zudem von ExpertInnen moderiert.
Themen der Lectures 2013 waren: „Go CRLS! – Catch the Light“ von Christian Berger (AT), „Sound und Musik im Film“ von Jeanine Meerapfel (AR/DE), „This is not Hollywood – it’s an African Experience“ von Balufu Bakupa-Kanyinda (CG), „From Real to Reel“ von Jean-Marie Teno (CM), u.v.m.
Die Open Talks – Filmscreenings mit anschließendem Gespräch mit den RegisseurInnen -, fanden 2013 mit der Menschenrechtsexpertin Barbara Miller (CH), dem Dokumentarfilmer Fritz Ofner (AT) und dem Altmeister und IFFI-Ehrenpreisträger Paul Leduc (MX) statt.
Eine besondere Gelegenheit für die Talente war die Möglichkeit sich einem bzw. zwei Wettbewerben zu stellen. IVB Innsbrucker Verkehrsbetriebe und Innsbruck Tourismus, ließen als Kooperationspartner des IFFI Campus eine Ausschreibung für jeweils einen Imagespot stattfinden. Die beiden Gewinnerprojekte wurden mit großzügigem Budget bereits produziert und sind auf den Kanälen der Partner bzw. als Werbefilme im Kino zu sehen.